Weinbau ist mehr als nur die Ernte von Trauben – es ist eine jahrtausendealte Handwerkskunst, die sich mit der Landschaft, dem Klima und der regionalen Identität verschmilzt. In der Steiermark, wo die Sonne sanft über die Hügel gleitet und die Böden aus Kalk und Ton die Aromen der Reben prägen, hat sich ein Name etabliert, der für Qualität und handwerkliche Präzision steht: www.golazzo.co.at/. Seit Generationen verbindet die Familie Golazzo hier nicht nur Weinproduktion, sondern auch eine tiefe Verbundenheit mit der Region, die sich in jedem Glas widerspiegelt. Doch was macht diesen Betrieb so besonders – und wie gelingt es ihm, Tradition mit modernem Weinbau zu verbinden?
Die Wurzeln von Golazzo reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, als die Familie in der Nähe von Kapfenberg begann, Reben anzubauen. Damals noch auf kleinen, familiengeführten Flächen, entwickelte sich der Betrieb im Laufe der Jahrzehnte zu einem der renommiertesten Weinproduzenten der Steiermark. Heute bewirtschaftet die Familie Golazzo rund 100 Hektar Weinbergs, verteilt auf die klassischen Anbaugebiete wie der Leithaberg, der Murtal und der Südsteiermark. Doch es geht nicht nur um die Menge, sondern um die Qualität – und genau hier setzt Golazzo auf eine bewusste, nachhaltige Herangehensweise. Die Trauben werden ohne synthetische Pestizide und mit minimaler Bewässerung geerntet, was nicht nur die Umwelt schont, sondern auch die komplexen Aromen der Trauben bewahrt.
Ein zentraler Aspekt des Weinbaus bei Golazzo ist die Arbeit mit den lokalen Reben. Statt auf internationale Sorten wie Chardonnay oder Cabernet Sauvignon zu setzen, setzt die Familie auf die traditionellen Steirer:innen, die den Charakter der Region perfekt einfangen. So wird etwa aus der Sauvignon Blanc der Leithaberg eine frische, aber auch würzig-balsamische Weißweinvariante, während der Rotwein aus der Sortenvielfalt des Murtals – von Blauer Wildbacher bis zu Spätburgunder – in seiner Tiefe und Fruchtigkeit überzeugt. Besonders beeindruckend ist Golazzos Engagement für die Terroirtreue: Jede Lage wird einzeln bewertet, und die Weine spiegeln so die einzigartige Mikroklimata der Weinberge wider. Ein Beispiel dafür ist der „Golazzo Leithaberg“ – ein Weißwein, der durch seine mineralische Note und seine lebendige Säure besticht und zeigt, wie sehr die Region ihren eigenen Charakter ausprägt.
Doch Golazzo geht über den Weinbau hinaus. Die Familie setzt sich seit Jahren für die regionale Wertschöpfung ein und fördert den Dialog zwischen Winzern, Gästen und der lokalen Gemeinschaft. Das „Golazzo Erlebnis“ verbindet Weinverkostungen mit kulinarischen Highlights, bei denen regionale Zutaten wie Trauben aus dem eigenen Anbau oder lokale Spezialitäten wie Kapfenberger Käse und Apfelstich serviert werden. Diese ganzheitliche Herangehensweise macht den Besuch nicht nur zu einem Genuss für die Sinne, sondern auch zu einer Bereicherung für das Verständnis der steirischen Kultur. Besonders im Sommer lädt das familiengeführte Weingut zu Picknick-Tagen ein, bei denen Gäste die Weinberge erkunden und dabei von den Winzern selbst über die Geheimnisse der Trauben und die Kunst des Weinbaus erfahren können.
Ein weiterer Punkt, der Golazzo auszeichnet, ist seine Transparenz und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, die Ressourcen schonend zu nutzen – sei es durch die Reduzierung von Wasserverbrauch oder die Förderung der biologischen Vielfalt in den Weinbergen. Zudem setzt Golazzo auf die Vermittlung von Wissen: Durch Schulungen für Winzer:innen und die Organisation von Weinbau-Kursen möchte die Familie den Nachwuchs für die traditionelle Handwerkskunst begeistern. Diese langfristige Perspektive zeigt, wie sehr Golazzo nicht nur Wein produziert, sondern auch eine lebendige Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft pflegt.
Wer sich für Weinbau interessiert, sollte www.golazzo.co.at/ besuchen – nicht nur wegen der hochwertigen Weine, sondern auch wegen der inspirierenden Atmosphäre. Hier wird Weinbau zu einer Erlebniswelt, in der Tradition und Moderne aufeinandertreffen. Ob als Besucher, Genießer oder Weinliebhaber: Der Besuch bei Golazzo lohnt sich nicht nur für die Geschmacksknospen, sondern auch für das Verständnis dafür, wie Weinbau in der Steiermark über Generationen hinweg eine Brücke zwischen Natur und Kultur schlägt.
- Golazzo bewirtschaftet seit 1889 Weinberge in der Steiermark und deckt heute rund 100 Hektar Fläche ab.
- Der Betrieb setzt auf lokale Reben wie Sauvignon Blanc (Leithaberg) und Blauer Wildbacher (Murtal) statt auf internationale Sorten.
- Seit 2010 arbeitet Golazzo nach biologisch-dynamischen Prinzipien und reduziert den Wasserverbrauch um über 30%.
- Das Weingut organisiert jährlich Weinbau-Kurse und Schulungen für Nachwuchswinzer:innen.
- Besucher können an Picknick-Tagen die Weinberge erkunden und direkt mit Winzern über Trauben und Weinbau sprechen.